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INNOVATIVE CONTENT CREATION ALS TREIBER FÜR ZUKÜNFTIGE TOUCHPOINTS.

Aktualisiert: Juni 15

Wie der (teilweise) Einsatz von Computer Generated Imagery (CGI) in der Content Creation aktuelle Touchpoints optimiert und als Basis für kommende Touchpoints - bspw. AR / VR - unverzichtbar ist. Immer im Sinne des e[verywhere] Commerce!


Quelle: Vifian Möbelwerkstätte AG


Egal ob Content nun King oder Queen ist. Fakt ist, dass Content die Customer Happiness des (unknown) Customers kanalunabhängig beeinflusst und vielmehr zu einer der wichtigsten Komponenten zählt. Die Vielzahl der Touchpoints, die Unternehmen im B2B oder B2C bespielen, führen dazu, dass der Content Bedarf immer größer wird. Zudem potenziert sich dieser Bedarf durch die gestiegenen Ansprüche der (unbekannten) Kunden. Jene möchten nämlich unabhängig von Device und / oder Commerce-Kontext am liebsten ständig die für sich passenden Inhalte erhalten.


Nur wer diesen Anspruch erkennt und bestmöglich bedient, wird es schaffen seine Micro Conversions (Zwischenziele, z.B. Reduzierung der Bounce Rate) oder Macro Conversions (Hauptziele, z.B. Conversion Rate) zu steigern. Insbesondere in aktuellen Zeiten, wo inkrementelle oder disruptive Ansätze notwendig sind - bspw. der Filialist, welcher ausschließlich den Online Kanal aufbauen oder optimieren muss - wird das “Content Gap” sichtbar. Neue (online) Erlösströme werden nur erfolgreich bewirtschaftet, sofern Bilder in passender Qualität und Anzahl am jeweiligen Touchpoint zu finden sind.


Exemplarisch eine Übersicht möglicher Touchpoints in einer operativen Customer Journey - inkl. der essentiellen Fragestellungen im Innovationsprozess:



Erfreulicherweise finden sich in Unternehmen verschiedene Quellen von Content. Diese Quellen sind jedoch zumeist dezentral organisiert und kreieren (Bild-)Inhalte für einen isolierten Kanal - bspw. Print-Flyer. Die Dezentralisierung führt zu hohen Synergieverlusten und damit einhergehenden “Sunk Costs”.

Fotostudios sind aktuell (noch) die hauptsächlichen Content-Produzenten. Jedoch ist diese Art der Contenterstellung nicht automatisierbar und bedingt flexibel.


Aus diesem Grund ist bspw. in der Automobilbranche bereits seit über 15 Jahren die Technologie Computer Generated Imagery (CGI) im Einsatz. Bei dieser Technologie werden 3D-Modelle am Computer erstellt. Diese 3D-Modelle sind beschrieben als sog. Digital Twins des physischen Produkts. Baut ein Unternehmen schrittweise eine CGI-Datenbank mit eben diesen Digital Twins auf, so können beliebig viele Renderings (sowohl Produktbilder als auch inszenierte Bilder) automatisiert und zu jeder Zeit erstellt werden. Und dieses in einer Vielzahl und hohen Geschwindigkeit, die ein Fotostudio nicht im Ansatz realisieren kann.


Insbesondere im Home & Living Bereich stellt CGI einen Wettbewerbsvorteil dar, welcher Zeitverluste minimiert als auch Kostenvorteile generiert. CGI ermöglicht weiterhin eine “innovation readiness” für zukünftige Touchpoints wie Augmented Reality (AR) als auch Virtual Reality (VR). Beide “Realitäten” basieren exakt auf den in CGI erstellten 3D-Modellen und werden in den kommenden Jahren eine zentrale Veränderung in Online Shops und/oder Apps herbeiführen. In einer repräsentativen Studie wurden mehr als 1.000 Deutsche befragt, inwieweit sie sich vorstellen könnten AR zu nutzen. Mehr als die Hälfte hatte die Technologie bereits verwendet und ebenfalls mehr als die Hälfte der Befragten würden sich bis zu 5 Apps aufgrund von AR auf ihrem Smartphone installieren. Ein enormer Impuls, betrachtet man die durchschnittliche Anzahl installierter Apps auf deutschen Smartphones, die bei knapp 30 liegt.


Als Vorreiter in der Implementierung dieser Technologie gelten Unternehmen wie IKEA, OTTO oder Wayfair. Bisher sind (nur) die Apps dieser Unternehmen bereits mit dem Feature AR ausgestattet, jedoch ist das stärkere Argument, dass im Hintergrund bereits der Aufbau einer CGI-Datenbank in vollem Gange ist. Zuletzt führte OTTO eines der weltweit größten CGI-Implementierungen - inklusive der Agenturausschreibung durch.


Das weltweite Absinken der Produktionspreise für die Erstellung von 3D-Modellen, bedingt durch Near- und Offshore-Agenturen, wird zukünftig auch die Content Produktion für Produkte mit geringeren Margen, bspw. in der Fashion-Industrie, ermöglichen.



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Das UNIK Mindset zu digitalen Innovationen, verhilft dem Mittelstand auf das notwendige nächste Level. Unser dreistufiges „Design-to-ROI Modell“ stellt schnelle, greifbare und ergebnisorientierte Meilensteine sicher. In den drei Phasen Rapid Creation, Rapid Validation und Rapid Transformation arbeiten wir strukturiert und in (in) engem Austausch mit unseren Kunden. Von der Ideenfindung über das Prototyping bis hin zur Integration setzen wir unser Team mit Expertise und Leidenschaft ein. Ganz egal, ob bereits eine Idee vorliegt oder nicht, können wir in jeder Phase starten, nur einzelne Abschnitte bearbeiten oder für die maximale Innovationskraft den gesamten Prozess durchlaufen. Das Ziel, den digitalen Status eines etablierten Unternehmens zu steigern, steht im absoluten Fokus unseres Handelns!

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plenum.unik ist die Digital-Innovations-Unit der plenum AG, die den Mittelstand für den e[verywhere]Commerce befähigt, um den (unkown) Customer in der absoluten Fokus zu stellen. Dafür werden die notwendigen digitalen Fragestellungen iterativ & ergebnisorientiert beantwortet. Das interdisziplinäre Team von plenum.unik nutzt dafür markterprobte und

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